Impulse November 2012

Schreibe Deine Einschätzung in einem Kommentar unterhalb der Impulse von P. Bernhard!

Andreas (30.11.2012)

Es war lieb, wir mir gestern abends nach der Komplet die Mitbrüder zum Namenstag gratuliert haben. Ja, Andreas bleibt mein Taufname, auch wenn ich durch den Klostereintritt Bernhard heiße.

Andreas bedeutet mir viel. Meine Eltern und alten Freunde sagen noch immer zumeist Andreas oder Andi zu mir. Der Apostel war der erste Jünger Jesu. Simon Petrus wurde von seinem Bruder Andreas zu Jesus geführt. Andreas und Petrus sowie die Zebedäussöhne Jakobus und Johannes ließen ihre Netzte zurück und folgten Jesus nach, heißt es in den Evangelien.

Diese Szene habe ich mir heute in der Früh am Festtag des hl. Andreas vorgestellt. Wie Jesus am Ufer des Sees von Galiläa entlanggeht, die Fischer anschaut und dann sagt: „Kommt her, folgt mir nach!“ Ich habe mich dann von Jesus auf der Ikone meiner Gebetsecke anschauen lassen, die Worte „Folge mir nach“ wiederholt, ihm tief in die Augen geblickt und die Augen geschlossen: Was sind meine Netze, die mich festhalten, die ich loslassen soll, um Ihm nachzufolgen?

Heiliger Apostel Andreas: Du bist Jesus nachgefolgt. Bitte für mich!

Ich im Kino – Teil II (27.11.2012)

Schon wieder war ich im Kino. Und zwar mit unseren Internatsschülern. Sie hatten sich sosehr gewünscht, dass wir uns am Montagabend, an dem ich sonst immer bei ihnen bin, den neuen James-Bond-Film anschauen. Ich hatte vorher auch gute Besprechungen gelesen. Sogar die Vatikan-Zeitung, der Osservatore Romano, hat Skyfall gelobt, weil James Bond diesmal besonders menschlich herüberkommt.

Da saß ich also unter unseren 14-18 – jährigen Schülern, eingedeckt mit Popcorn und  Getränken. Ein richtiges Kinoerlebnis. Das für sich war natürlich schon lustig – die Schüler haben ja immer lockere Sprüche auf dem Lager und wollen auch, dass wir Benediktiner in der Jugendkultur von heute zuhause sind. Insofern habe ich den Kinoabend nicht bereut. Der Film selber war auch gut gemacht – und das Gute siegte über das Böse.

Dennoch fuhr ich nicht bereichert nach Hause, und einigen Schülern ging es auch so: Wir sahen viel Gewalt, unendlich lange Verfolgungsjagden. Kaum wurde mehr als ein Satz gesprochen, ein richtiges Gespräch kam im Film nicht wirklich auf.

Die Schüler sagten, sie hätten schon viele Filme gesehen, die viel, viel brutaler gewesen seien. Ist das gut? Prägen uns nicht solche Szenen auch? Warum lacht man, wenn sich einer weh tut. Das habe ich heute auch in der Schule thematisiert und gemerkt, wie viel an Gewalt sich schon die Elf- und Zwölfjährigen hineinziehen. Zugleich war ich beeindruckt, wie sie das selber gar nicht so gut finden und es bei ihren Kindern oft nicht erlauben würden.

Vielleicht bin ich weltfremd (stünde mir als Mönch ja auch gut an!). Aber ich möchte hier einfach sagen: Muss man so einen James-Bond-Film wirklich gesehen haben? Und ich werde mich wieder den schwereren, aber letztlich gewinnbringenderen Filmen zuwenden – oder überhaupt Askese üben und auf manches verzichten, um dem wirklich Wesentlichen mehr Raum zu geben. Ihr kennt ja zum Teil schon einen Lieblingsspruch von mir: „Was wir im Auge haben, das prägt uns, dahinein werden wir verwandelt. Und wir kommen, wohin wir schauen.“

Dankbar sein (23.11.2012)

Kürzlich schrieb mir ein junger Mensch: „Mir wurde wieder mehr bewusst, dass man das, was man hat (Familie, Freunde, Geistliche Begleitung, …) sich viel mehr schätzen sollte und jeden Tag dafür dankbar sein darf.“ Für mich ein großartiger Impuls für heute: Dankbar zu sein für das, was ich habe, was ich vielleicht zu wenig schätze, was mich aber wirklich leben lässt!

Gnade im Kino (19.11.2012)

Ich habe mir kürzlich den Film „Gnade“ von Matthias Glasner angesehen, der gerade in den Programmkinos von Wels und Linz läuft. Eine Familie zieht von Deutschland nach Hammerfest. Maria (Birgit Minichmayr) und Niels (Jürgen Vogel) gehen mit ihrem jugendlichen Sohn Markus auch deshalb an den Nordkap, um aus ihrer erkalteten Familienbeziehungen auszubrechen.

Eindrucksvolle Bilder des Winters weit über dem Polarkreis: die Sonne lässt sich für zwei Monaten nicht blicken, rundherum Eis, Schnee und kaltes Meerwasser. Und das alles in Dunkelheit, Dämmerung, dann wieder völliger Dunkelheit. Die Natur ist ein Spiegel der Seelenlandschaft: Die Beziehungen in dieser Familie sind so abgekühlt wie die Eislandschaften um sie herum. Vater, Mutter und Kind werfen sich höchstens vorwurfsvolle Blicke und Satzfetzen zu, sie sind sich unendlich fern, ganze Eisberge passen zwischen ihnen hindurch. Niels beginnt mit einer Arbeitskollegin bei der Gasproduktion eine Affäre, Maria hält sich mit ihrer immer mehr werdenden Arbeit im Krankenhaus das Unglück vom Leib. Und der zwölfjährige Sohn flüchtet sich in die virtuelle Welt; er beobachtet das Elternhaus aus der Distanz heraus mit seiner Handykamera.

„Schuld und Vergebung am Polarkreis“ titelt die Tagespost in einer Filmbesprechung. Der Untertitel: „Großartige Landschaftsaufnahmen mit einem zutiefst religiösen Sujet“. Und in der Zeit – Online trägt die Filmkritik den Titel: „Der Regisseur als barmherziger Gott“. Gott und Religion kommen im Film zwar nicht direkt vor. Aber die Botschaft des Filmes rührt an zutiefst religiöse Fragen – ein Zeichen, dass unsere Welt an der Grenze zum Sagbaren und in der Verzweiflung ohne das Überirdische nicht auskommen möchte. Deshalb hat der Film den Titel „Gnade“, eines jener wenigen Worte unserer Sprache, die nur im religiösen Zusammenhang Sinn machen.

Man spürt es im Film schon heraufdämmern: Ein schreckliches Ereignis wird für Maria und Niels den Neuanfang herbeiführen. Da passiert es: Maria fährt übermüdet von der Nachtschicht kommend etwas mit ihrem Auto an. Weil sie im Rückspiegel nichts sieht und Angst hat, fährt sie weiter. Zuhause erzählt sie ihrem Mann vom Unfall – die ersten wirklich persönlichen Worte zwischen den beiden. Sie hat eine Ahnung, dass es doch nicht bloß ein Hund gewesen sei. Niels fährt alleine zur Unfallstelle zurück. Nacht und Schnee. Er kann nichts finden. Am nächsten Tag lesen sie, dass ein 16-Jähriges Mädchen angefahren wurde, sich weitergeschleppt habe und dann erfroren sei.

„Wir müssen lernen, damit zu leben“, sagt Maria. Doch es wird nicht so leicht, als in der ersten Reaktion gedacht. Man sieht es in den Gesichtern des Paares: Es kostet ihnen viel Anstrengung, die Sache für sich zu behalten und die Welt so zu belügen, z.B. im Kontakt mit den Eltern des verstorbenen Mädchens. Und die persönliche Verdrängung gelingt auch nicht.

Diese Tragödie führt die beiden näher zusammen. Sie sind im Leid vereint und beide belastet. Niels kann die Affäre neben seiner Ehe nicht mehr weiter führen. Er gesteht Maria die Untreue. Sie schweigt zuerst. Als Antwort dann kein Vorwurf, nur die lange nicht mehr gehörten Worte: „Ich liebe dich.“

Vom Dunkel ins Licht: Maria und Niels geben sich nicht mit dem Leugnen und Verdrängen zufrieden. Sie wollen die Schuld letztlich nicht für sich behalten, suchen die Gnade der Vergebung, die sie sich nicht selber oder gegenseitig schenken können. Was nicht eingestandene Schuld mit einem Menschen macht, wird auch am Sohn Markus deutlich: Komplizenschaft beim Mobbing in der Schule, um besser integriert zu werden. Auch er leidet, solange er den Fehler nicht gesteht und seine Schuld gegenüber dem Opfer bekennt. Entschuldigung – einfach so: Er musste es aussprechen.

Dann die entscheidende Aussprache von Maria und Niels bei den Eltern des toten Mädchens. Keine Rechtfertigung, keine Bitte, es nicht der Polizei zu sagen. Völlige Transparenz und Ergebenheit. Die Dunkelheit, der Schnee und das Eis treten immer mehr zurück. Dauerhaftes Licht im Land der Mitternachtssonne und blühende Wiesen bestimmen zunehmend die Bilder – die wieder das Innere spiegeln: Menschliche Wärme und Klarheit. Maria und Niels haben ihren Frieden gefunden und ihre Ehe geheilt. Jetzt brauchen sie nichts mehr zu verleugnen. Und sie haben Vergebung erfahren. Harmonie zwischen den Familien – aber nicht bloß Wiederherstellung des früheren Zustandes, sondern eine tiefere Stimmigkeit, die durch das Leid geprüft wurde.

Gnade: gratia gratis data – die von Gott ohne Gegenleistung erteilte Gnade.

Sie kann aber letztlich nur Gott geben. Und das ist das Problem dieses Films, wie es die Besprechung in der Printausgabe der Zeit deutlich macht. Die Filmkritik trägt den Titel „Erlöst auch selbst“ und führt ins Treffen, dass Begriffe wie Gnade nicht einfach aus dem theologischen Kontext herausgenommen werden können. Jemand bleibt nämlich im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke, wenn es die Vergebung nur aus sich und den anderen heraus geht: In diesem Film das Mädchen. Das 16-jährige Unfallopfer bekommt in der Tat kein Gesicht und verschwindet auch in der Erinnerung. Es geht nur noch um die zurückgebliebenen Erwachsenen, wie sie mit Schuld fertig werden.

Ich finde diesen Film grandios. Es ist wichtig, die Regungen von Menschen auf diese künstlerische Weise einzufangen und darzustellen, wie schwer Unversöhntheit und große Schuld auf einem lasten können. Der Film und besonders die Schlussszene, in der sich alles in völliges Wohlgefallen aufgelöst hat, hinterlassen aber auch einen schalen Nachgeschmack. Denn die Gnade können wir nicht rein innerweltlich bekommen. Die erwähnte Kritik am Film von Thomas Assheuer finde ich bemerkenswert. Er fasst die Botschaft des Filmes so auf und hinterfragt damit Titel und Letztaussage: „Da Gott tot und von der Gesellschaft nichts mehr zu erwarten ist, hilft nur eins: Erlöst euch selbst, sonst tut es keiner.“

Das Geschenk des Glaubens führt uns weiter. „Licht“ ist das große Thema der Heilsgeschichte. Das Licht haben wir aber nicht aus uns heraus. Es ist wie alles Leben Gnade, freie Zuwendung Gottes an uns. Und so ist der dichte Nebel, die Dunkelheit der letzten Tage in Oberösterreich ein Bild für unsere Unzulänglichkeit, unser Ringen um Leben, Liebe, Neuanfang. Wie im Film „Gnade“ so eindrucksvoll dargestellt. Aber dürfen wir nicht darüber hinaus uns umgeben, geborgen und getragen fühlen von einer anderen Macht, die uns über uns und unsere Dunkelheit hinausführt?

Stressbewältigung (09.11.2012)

Ich bin gerne ein Stressberater, weil ich mir selber oft Stress mache. So weiß ich, wie das ist, wenn jemand enorm viel zu tun hat und nicht ein und aus weiß. Das kann einen dann richtig blockieren – und vor lauter Arbeit schafft man weniger als sonst.

Kürzlich war ich bei meinem geistlichen Begleiter, dem Abt von Seitenstetten. Er gab mir für stürmische Zeiten den Rat: Sag doch immer wieder: „Eines nach dem anderen, alles in Dir, mein GOTT.“

Ich kann Euch sagen: Es hilft, beruhigt und richtet einen gerade in hektischen Phasen auf Gott aus, der die Ruhe selbst ist!

Dem Papst eine Stimme geben – der 50. Impuls (05.11.2012)

Jetzt bin ich wirklich schon uralt! Stellt Euch vor, Wolfgang, ein Linzer Oberstufenschüler, hat ein Referat über mich gehalten. Ja, Ihr habt richtig gehört: Ein Schulreferat über MICH! Das macht man doch normalerweise über alte Leute oder Verstorbene, nicht?

Wolfgang hatte mich angeschrieben und um Material über mich gebeten. Und natürlich hat er im Internet recherchiert. Was herausgekommen ist und was er den Mitschülern über mich erzählt hat, schickte er mir nun. Dabei sind mir diese Sätze am Schluss aufgefallen: „Nun habt ihr aber genug gehört von diesem Pater Bernhard. Ich habe jetzt einen kurzen Videoausschnitt der Rede von ihm beim Christkönigsfestival in Kremsmünster gezeigt. In diesem Video redet er über Papst Benedikt und erklärt und veranschaulicht berühmte Sätze und Zitate von ihm. Ich finde es ganz interessant, da er den Papst ein wenig aus seinem ‚veralteten‘ Licht nimmt, als Papst der sowieso keine Ahnung hat von irgendwas und nur blöde und banale Regeln in der Kirche aufstellt, und rückt ihn in eine neues, viel besseres Licht, wie ihn viele vielleicht noch nie gesehen haben.“

Dieser Eindruck freut mich wirklich. Ja, genau das möchte ich: Der christlichen Tradition und ihren Vertretern eine neue, frische Stimme geben. Ich brauche nichts neu erfinden – und den Glauben und seine Anhänger schlecht machen tun schon die anderen. Einfach nur meine Stimme und meinen beschränkten Einsatz der Sache Jesu Christi widmen: Was kann es Schöneres geben?! Und das wollen wir doch alle an unseren Orten: Dem Glauben eine ansprechende Gestalt verleihen!

Fehlende Worte (02.11.2012)

Mir fehlen manchmal die Worte, und doch muss ich antworten. Vor unbestimmter Zeit kam aus einem anderen Bundesland ein Mann zu mir, weil er sein Leben, seine Berufslaufbahn etc. in Brüche gegangen ist und er neu anfangen wollte. Nun hat er mir geschrieben. Eigentlich ist nichts besser geworden; trotzdem bedankt er sich für das Gespräch und schildert, wie es ihm derzeit geht.

Ich schreibe Euch hier meine Antwort. Ich verletze hier sicher keine Vertraulichkeit, da es in Österreich Zentausende gibt, die vor oder hinter ihren Lebenstrümmern stehen. Ich schildere ja auch keine Details. Aber ich teile Euch die Antwort mit, damit sie Euch zum Nachdenken bringt: Was würde ich sagen? Früher oder später werdet Ihr mit ähnlichen Situationen im eigenen Leben oder im Leben von anderen konfrontiert. Und vielleicht möchte mir jemand von Euch aus der Treffpunkt-Benedikt-Community sagen, was ich besser schreiben oder besser nicht schreiben hätte sollen.

Mir fehlen nämlich – ganz untypisch für mich! – manchmal die Worte.

Lieber Herr XY!

Natürlich kann ich mich an Sie erinnern! Ich habe mich nach unserem Gespräch öfters gefragt, wie es Ihnen denn gehen mag. Danke für Ihr Lebenszeichen!

Und ein solches ist es auch: Sie leben – obgleich nicht sorgenfrei. Sie sind unterwegs und gehen anscheinend bewusst Schritt für Schritt. Mehr ist uns manchmal nicht gegeben. Aber gerade Schwierigkeiten machen uns oft stark und widerstandsfähig und führen uns trotz aller Schmerzen über uns und unsere eigenen Pläne hinaus. Ich weiß: Ich rede mich leicht als „versorgter“ Benediktinermönch mit Vollpension und sozialem Netz.

Entscheidend scheint mir, dass Sie nach eigenen Worten versuchen, die Dinge anders zu sehen, an Aufgaben anders heranzugehen und Ihr Leben schrittweise (wieder?) in den Griff zu bekommen. Sie wissen, dass Sie jederzeit zu einem weiteren Gespräch kommen können. Lösungen habe ich keine, passende Ratschläge weiß ich kaum, aber wenn Sie mich brauchen: Ich bin da.

Ich werde jetzt dann beim Mittagsgebet fest an Sie denken. Und nun doch noch ein Ratschlag: Fragen Sie doch manchmal Gott, was Sie tun sollen. Einfach so: „Herr, was soll ich tun?“ Und wenn etwas schwer ist: „Gott, Du bist bei mir. Verlass mich nicht!“

Ich bin fest davon überzeugt, dass Gott mit Ihnen geht, fühlt und leidet (das ist es ja, was Jesus Christus uns gezeigt hat!) und Sie am Ende Ihrer Tage erstaunt sein werden, wie sehr er mit ihnen unterwegs war und Sie getragen hat (sodass Sie gar nicht mehr von ihm lassen wollen).

Nochmals Danke für Ihre ehrlichen Zeilen!

Ihr P. Bernhard

 

2 Antworten zu “Impulse November 2012

  1. Ich finde die Antwort gut, manchmal gibt es keine deutliche Erklärung für Lebenszustände. Ich fand den Spruch/das Gebet im Hospes2-Zimmer sehr gut, als ich bei euch ein paar Tage verbringen durfte. Die Kernaussage: „Ich bin da“, in jeder Situation. Das fand ich beruhigend!

    Liebe Grüße an EUCH!

  2. Genau solche Situationen in unserem Leben wo wir vor einem Nichts stehen, können zu einer großen Chance werden für uns. Zu einer Chance, dass Gott übernatürlich in unserem Leben zu wirken beginnt, wenn wir weiterhin, trotz der Schwierigkeiten, “Ja” zu ihm sagen. Wenn wir ihm weiterhin vertauen. Wenn wir, trotz der Schwierigkeiten darauf vertrauen, dass er nur das Beste will für mich und dass dies alles einen Sinn hat und Größerem dient. Vielleicht bereitet mich Gott durch dieses Leiden auf etwas vor, vielleicht will er mir auch etwas lernen, vielleicht brauch ich genau das, weil ich nur durch dieses Kreuz etwas bestimmtes erkennen kann, so Gott näher kommen kann. Gott weiß was gut für mich ist und was ich brauche. Er sorgt für mich. Jeden Tag neu schickt er mir was ich brauche. So lebe ich Tag für Tag wie die Lilie auf dem Feld, die nur warten und hoffen kann, dass sie bekommt was sie braucht. Und Gott sorgt für sie, sie bekommt Regen und Sonne zur rechten Zeit und sie blüht und gedeiht und wird immer schöner. Gott ist größer, sein Plan für jeden von uns ist einzigartig und perfekt!